Forschungsdatenmanagement außerhalb Bayerns

Spätestens mit der Forderung des Rats für Informationsinfrastrukturen (RfII) nach einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur sind eine Vielzahl von Initiativen und Projekte zum Forschungsdatenmanagement entstanden. Hier finden Sie eine notwendigerweise unvollständige Liste verschiedenener Projektwebseiten und Plattformen:

  • Über www.forschungsdaten.info stellt das Projekt bwFDM umfassende und detaillierte Informationen, Ratschläge und Best-Practice-Beispiele zur Verfügung; ferner gibt die Webseite einen guten Überblick über aktuelle Neuigkeiten und Veranstaltungen.
  • forschungsdaten.org ist ein Wiki zu (fast) allen Themen im Forschungsdatenmanagement: Von A wie Ausbildung bis V wie Vernetzung.
  • Die digitale Hochschule Nordrhein-Westfalen betrachtet Forschungsdatenmanagement als eines ihrer zentralen Handlungsfelder. Viele der teilnehmenden Hochschulen bieten eigene hilfreiche Webseiten zum Datenmanagement.
  • DARIAH-DE stellt verschiedene Tools zum Datenmanagement für die Geistes- und Kulturwissenschaften zur Verfügung. Dies umfasst ein eigenes Datenrepositorium, über das Forschungsdaten unkompliziert publiziert werden können.
  • Clarin-D bietet ein breites Spektrum von Dienstleistungen zu Forschungsdaten für „alles rund um Sprachen“ im weitesten Sinne. Hierzu gehören auch spezielle webbasierte Analysewerkzeuge und ein Werkzeug für Datenmanagementpläne.
  • UNEKE befasst sich mit Kriterien zum Aufbau wissenschaftlicher Forschungsdateninfrastrukturen. An dem Verbundprojekt der Universität Duisburg-Essen und der RWTH Aachen beteiligen sich mehrere Hochschulen und Universitäten aus NRW.
  • Hessische Forschungsdateninfrastrukturen – HeFDI ist ein Projekt mehrer Partneruniversitäten und der HeBIS-Verbundzentrale. Die Projektkoordination liegt bei der Philipps-Universität Marburg.