Untersuchungen zum Metadatenmodell

Federführende Institutionen:

Zusammenfassung:

Ziel des Arbeitspakets ist es, ein auf den FAIR-Prinzipien basierendes Metadatenmodell zu finden bzw. zu erweitern, mit dem sich Forschungsdaten aus den Digital Humanities einheitlich beschreiben lassen. Um die Auffindbarkeit der Forschungsdaten in Datenrepositorien und bibliothekarischen Nachschlagewerken und damit ihre Nachnutzung zu befördern, soll das Metadatenmodell nicht nur formale Metadaten enthalten, sondern auch eine tiefe inhaltliche Beschreibung der Forschungsdaten ermöglichen. Für die formale Beschreibung der Daten wird auf das verbreitete Metadatenmodell DataCite zurückgegriffen. Hierfür wurde eine Best-Practice-Empfehlung konzipiert, um eine strukturierte und normierte Beschreibung zu unterstützen. Zur inhaltlichen Tiefenerschließung erfolgen derzeit testweise Modellierungen ausgewählter ITG-Datenbestände u.a. mit CIDOC CRM. Die im Arbeitspaket erzielten Ergebnisse fließen in die anderen Arbeitspakete des Projekts (insbesondere AP 3 und 5) ein und sollen darüber hinaus zu einer Empfehlung für die Digital Humanities ausgearbeitet werden.

Zwischenergebnisse:

  • Auszeichnung exemplarischer ITG-Projekte in DataCite
  • Veröffentlichung eines Best Practice-Leitfadens für DataCite zur besseren Interoperabilität der Daten (siehe dazu die Präsentationsfolien).
  • Veröffentlichung einer Begleitpublikation in deutscher und englischer Sprache, die die Ergebnisse kontextualisiert.
  • Angebot eines DataCite-Generators für die formale Erschließung von Forschungsdaten
  • Anwendungsfall Verba Alpina: Feingranulare Metadaten-Erschließungsebene und Entwicklung eines Schnittstellenkonzepts (siehe dazu die Präsentationsfolien – ab Folie 6)
Metadaten-Modell für Digital Humanities
Metadaten-Modell für Digital Humanities