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Bild: Colourbox.de

eHumanities – interdisziplinär ist ein Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), vertreten durch die Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg, und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), vertreten durch die IT-Gruppe Geisteswissenschaften (ITG) und die Universitätsbibliothek der LMU.

Die IT-Gruppe Geisteswissenschaften (ITG) versteht sich als DH-Kompetenz- und Datenzentrum an der LMU München. Sie ist den geisteswissenschaftlichen Fakultäten zugeordnet und wird auf der Grundlage eines fach- und fakultätsübergreifenden Konzeptes umfassend in folgenden Bereichen tätig:

  • IT-Infrastruktur
  • Forschung und Lehre digital
  • Forschungsdatenmanagement

IT-Infrastruktur:

  • Die ITG plant, beschafft und betreibt die IT-Infrastruktur auf Server- und Clientseite, bietet Beratung und First-Level-Support an.
  • Alle Serverdienste (ADS/Anmeldung, File, WEB, Datenbank, e-Learning, Hybrid-/Online- Publikation) sind redundant ausgelegt und gewährleisten Hochverfügbarkeit.
  • Zur Entwicklungsumgebung gehören das Datenbankmanagementsystem MySQL, der Webserver APACHE, eine Reihe von Programmiersprachen und das Content-Management-System WordPress.
  • Von der ITG betriebene Netzdienste ebenso wie alle CIP-Pools der Geisteswissenschaften sind an den zentralen Verzeichnisdienst der LMU angebunden.
  • Die Sicherung aller Datenbestände erfolgt zentral, redundant und regelmäßig über das Backup- und Archivierungssystem des Leibniz-Rechenzentrums (LRZ).

Forschung und Lehre digital:

  • Die ITG organisiert und fördert Projektanträge und Projektarbeiten. Sie plant, organisiert und führt die Projekte gemeinsam mit den Fachwissenschaften durch.
  • Die ITG liefert den geisteswissenschaftlichen Einrichtungen problem- und praxisorientierte Lösungen und übernimmt eine wichtige Vermittlerfunktion zwischen Informationstechnologie, Informatik, Statistik einerseits und den Geisteswissenschaften andererseits.
  • Von besonderem wissenschaftlichem Interesse ist dabei die grundlegende fachübergreifende Ausrichtung beim Einsatz von digitalen Verfahren und deren methodischer Reflexion und Integration in die Einzeldisziplinen.

Forschungsdatenmanagement:

  • Im Projekt „eHumanities – interdisziplinär“ steuert die ITG die technische und methodische Entwicklungskompetenz auf dem Gebiet der Digital Humanities bei.
  • Planung und Aufbau neuer Dienste orientieren sich eng an den Anforderungen der digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften.
  • Ziel ist die Schaffung effizienter organisatorischer Strukturen für das Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften.
  • Damit wird ein Beitrag zur Institutionalisierung eines Datenzentrums an der LMU München geleistet.

Homepage:

www.itg.lmu.de

Kontakt:

Dr. Christian Riepl

Die Universitätsbibliothek (UB) München ist der zentrale Medien- und Informationsdienstleister der Ludwig-Maximilians-Universität. Tradition und Innovation sind genuiner Bestandteil ihrer Profilbildung, die nicht zuletzt auf einer frühzeitigen Orientierung in Richtung der elektronischen Literatur- und Informationsversorgung basiert.

Das Portfolio der UB der LMU beinhaltet unter anderem folgende elektronische Angebote:

Um die Auffindbarkeit und langfristige Verfügbarkeit der Daten zu gewährleisten, vergibt die UB der LMU für Publikationen Digital Object Identifier (DOI). Zusätzlich ist die UB der LMU Mitgliedorganisation im ORCID Deutschland Konsortium.

Mit dem Engagement der UB der LMU bei der 3D-Digitalisierung und dem Forschungsdatenmanagement werden weitere Felder ebenso innovativer wie zukunftsorientierter Wissenschaftsunterstützung erschlossen und neue Services bereitgestellt.

Homepage: https://www.ub.uni-muenchen.de/schreiben/index.html

Kontakt: forschungsdaten@ub.uni-muenchen.de

Im Jahr 2015 wurde an der Universitätsbibliothek der FAU das Referat für Forschungsdatenmanagement mit dem Ziel geschaffen, die Wissenschaftler der FAU bei administrativen Fragestellungen im Datenmanagement zu unterstützen. Das Referat bildet – neben der technischen Unterstützung durch das Regionale Rechenzentrum Erlangen und der strategischen Beratung bei Forschungsförderung durch die Abteilung F – das dritte Standbein der zentralen Dienste rund ums Forschungsdatenmanagement. Im Folgejahr wurden Grundsätze zum Umgang mit digitalen Forschungsdaten an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg durch den Senat der FAU verabschiedet.

Darüber hinaus ist die UB der FAU Mitglied bei RADAR und ermöglicht so Wissenschaftlern der Universität, ihre Daten langfristig und sicher zu archivieren und zu publizieren. Als disziplin-unabhängiges Repositorium richtet sich RADAR besonders an Forschern aus Fachbereichen, in denen sich noch keine dedizierten Facharchive etabliert haben.

Eine Besonderheit der FAU als Volluniversität besteht im kooperativen Studienangebot „Digitale Geistes- und Sozialwissenschaften“ mit ausgeprägtem informationstechnologischen Profil sowie naturwissenschaftlichen Lehrinhalten (Mathematik, Kulturgeographie). Das Angebot ist Teil des kooperativen Studienangebots im Bereich Digital Humanities aus dem Innovationsprogramm „Digitaler Campus Bayern“ der Bayerischen Staatsregierung.

Kontakt:

Referat Forschungsdatenmanagement der UB der FAU

Homepage:

https://ub.fau.de/schreiben-publizieren/daten-software-forschung/forschungsdatenmanagement/