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eHumanities - interdisziplinär

eHumanities – interdisziplinär ist ein vom Bayerischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst gefördertes Projekt. Im Mittelpunkt stehen die Konzeption und Evaluierung neuer Hilfsmittel und die Erarbeitung von Best-Practice-Empfehlungen zum Forschungsdatenmanagement für die digitalen Geisteswissenschaften. Das Projekt wird gemeinschaftlich durch die Universitätsbibliotheken der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Ludwig-Maximilians-Universität München sowie durch die IT-Gruppe Geisteswissenschaften der LMU betrieben.

Projektpartner

Projektergebnisse

Im Rahmen des eHumanities-Projektes wird zu DataCite, RDMO und FDM & Digital Humanities gearbeitet. Außerdem wurden Lernmodule und Videos erstellt.

DataCite

Für eine formale Beschreibung von Daten kann auf das Metadatenmodell DataCite zurückgegriffen werden. Das Metadatenschema wird von den meisten großen Datenrepositorien unterstützt und bildet die Basis für eine DOI-Vergabe via DataCite. Folgend einige Materialien und Tools, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden:

RDMO & DMP

Ein Datenmanagementplan (DMP) dokumentiert den gesamten für die Daten vorgesehenen Lebenszyklus. Das heißt, er beschreibt, wie mit den Forschungsdaten von der Planung der Erhebung bis zur langfristigen Archivierung oder gegebenenfalls planmäßigen Löschung umgegangen wird. Um bei der Erstellung von Datenmanagementplänen für Forschungsvorhaben zu unterstützen, gibt es den webbasierten Software Research Data Management Organiser (RDMO). Das Grundgerüst des Datenmanagementplans bilden die in RDMO enthaltenen Fragenkataloge. Die Fragen weisen auf verschiedene Aspekte hin, die für das Erstellen von Datenmanagementplänen berücksichtigt werden müssen. Die Fragebögen orientieren sich dabei an den Vorgaben der Forschungsförderer. Folgend einige Materialien und Tools, die im Rahmen des Projekts entwickelt wurden:

Lernmaterial

Im Rahmen des Projektes wurden Lernmodule und Videos als Open Educational Resources entwickelt.

Unterstützungsmaterial in der Beratung

Im Rahmen des Projektes werden Handreichungen und Checklisten für die Beratung von Forschenden entwickelt.

FDM & DH

Folgend einige Ergebnisse des Projektes, die sich spezifisch mit dem Forschungsdatenmanagement in und für die digitalen Geisteswissenschaften auseinandersetzen:

Veröffentlichungen

Vorträge und Poster
 
Scholz, Martin, Riepl, Christian. (2021). Datenkompetenz schaffen -Angebote für Schulung und Lehre. Vernetzungstreffen “Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften“. 13.10.2021.
 
 
Bayer, Christiane, Finger, Vanessa, Spenger, Martin. (2021). Daten über Daten – Metadatenstandards und Hilfsmittel. Vernetzungstreffen “Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften“. 13.10.2021.
 
 
Rohrwild, Jürgen, Riepl, Christian, Spenger, Martin. (2021) Datenmanagement planen – Beratungsangebote und Datenmanagementpläne. Vernetzungstreffen “Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften“. 13.10.2021.
 
 
Spenger, Martin, Rohrwild, Jürgen. (2021). Forschungsdatenmanagement: Entwicklungen in regionaler Perspektive. 20. BVB-Verbundkonferenz “Systeme, Services, Synergien – Bausteine für die Bibliothek von morgen” im Rahmen des Bayerischen Bibliothekstags, 15.-16.10.2021.
 
 

Abstract: Böker, Elisabeth et al. (2021). Forschungsdaten.info – FDM-Angebote für die Geisteswissenschaften auf einen Blick. FORGE 2021: Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften – Mapping the Landscape – Geisteswissenschaftliches Forschungsdatenmanagement zwischen lokalen und globalen, generischen und spezifischen Lösungen (FORGE2021), Köln. DOI: 10.5281/zenodo.5379574.

 
Der Workshop wurde durch den Arbeitskreis dhmuc und das Projekt eHumanities – interdisziplinär gemeinsam organisiert. Im Rahmen dieser Veranstaltung berichteten die Teilnehmenden über ihre bisherigen Erfahrungen mit CIDOC CRM.
 
 
Vortrag im Rahmen einer Einführungsveranstaltung in das Forschungsdatenmanagement, auf Einladung des SFB 923 „Bedrohte Ordnungen“ in Tübingen. Im ersten Teil des Vortrages werden die Bestrebungen der IT-Gruppe Geisteswissenschaften und der Universitätsbibliothek der LMU vorgestellt, im Rahmen des Projekts „eHumanities – interdisziplinär“ ein FDM-Servicezentrum an der LMU zu etablieren. Dabei werden organisatorische und praktische Empfehlungen gegeben, wie Forschende bereits vor und während der Projektlaufzeit dazu beitragen können, dass ihre Forschungsdaten anschlussfähig und interoperabel werden. Im zweiten Teil des Vortrags werden, aufbauend auf der digitalen Lehr- und Forschungsinfrastruktur DHVLab, Werkzeuge und Software vorgestellt, die den vorab genannten Empfehlungen entsprechen und Forschende organisatorisch wie auch methodisch im Forschungsprozess unterstützen können.
 
 
 
Schulz, Julian. (2020). Ein Best-Practice-Guide für das Metadatenschema DataCite: Ein Beitrag zu mehr Interoperabilität von Metadaten. Workshop „Interoperabilität“ der AG Datenzentren. Frankfurt/Main, 23./24.01.2020.
 
 
Das Poster möchte einen Überblick über die im Laufe des ersten Projektjahres in fünf Arbeitspaketen erzielten Ergebnissen geben und diese in den Gesamtkontext der aktuellen Diskussionen um das Forschungsdatenmanagement in den Geisteswissenschaften einbetten. Anhand eines Anwendungsfalls (Projekt VerbaAlpina), der im Rahmen von „eHumanities – interdisziplinär“ als Pilotprojekt fungiert, sollen die organisatorischen und technischen Abläufe anschaulich präsentiert und zur Diskussion gestellt werden sowie zukünftige Arbeitsschritte beziehungsweise Desiderate aufgezeigt werden.
 
Schulz, Julian. (2019). Modellprojekt „eHumanities – interdisziplinär“: Forschungsdatenmanagement im Rahmen des „Digitalen Campus Bayern“. Zenodo. DOI: 10.5281/zenodo.2620232.
 
 
Präsentation der Projektergebnisse mit Schwerpunkten auf Metadatenmodellen und Schulungs- / eLearning-Angeboten. Der Vortrag fand im Rahmen der Session „Forschungsdaten in den Humanities“ statt. Die Folien der anderen spannenden Präsentationen der Session sind ebenfalls online verfügbar.
 
 
Schulz, Julian (2019). Modellprojekt „eHumanities – interdisziplinär“: Forschungsdatenmanagement im Rahmen des „Digitalen Campus Bayern“, in: Patrick Sahle (Hg.): DHd 2019. Digital Humanities: multimedial & multimodal. Konferenzabstracts. Frankfurt am Main/Mainz 2019, S. 323-325. DOI: 10.5281/zenodo.2596094.
 
 
Präsentation der bisherigen Projektergebnissen auf der Herbstsitzung der Sektion 4 (Wissenschaftliche Universalbibliotheken) im Deutschen Bibliotheksverband in Halle (Saale).
 
12.10.2018 | Präsentation des Verba Alpina Projektes auf dem GeRDI Community-Treffen
 
Präsentation zum Projekt Verba Alpina als Partnerprojekt von GeRDI auf dem GeRDI Community-Treffen am 12.10.2018.
 
 
Präsentation der bisherigen Projektergebnisse auf der jährlichen Konferenz des Bibliotheksverbund Bayern am Bayerischen Bibliothekstag 2018 in Weiden in der Oberpfalz.